top of page
  • Instagram
  • YouTube
  • iTunes
  • Spotify
DaKh1A6P7Io.jpg

Über mich...

Ich kam nicht durch eine Ausbildung oder einen klar definierten Plan zur Musik, sondern weil mich nichts anderes so fesselte – nicht die Sprache der Bilder, nicht die ruhige Sicherheit eines festen Jobs, sondern die Art und Weise, wie Musik einen Raum erfüllte und wie man sie mithilfe von Technologie festhalten konnte. Ich hatte schon immer ein gutes Gespür für Technik . Musik war schon immer meine große Leidenschaft. So begann ich allein, in der beklemmenden Enge von Schlafzimmern und mit geliehenen Mikrofonen, ohne genau zu wissen, was ich tat, nur dass niemand sonst die Musik einfangen konnte, die ich in mir hörte. Die Ausbildung folgte, wie so oft: spät, hart erkämpft und nachdem das Bedürfnis bereits da war.

Drei Länder auf zwei Kontinenten in zehn Jahren, und jedes Mal fing die Arbeit wieder ganz von vorne an. Der Name, die Kunden, das Vertrauen – all das begleitet dich nicht. Du trägst nur deine Hände und deinen Ehrgeiz und beginnst von Neuem. Das ist das Schwierigste: nicht der Mix, nicht der Lärm, sondern lange genug durchzuhalten, um dem nachzujagen, was dich ursprünglich hierher geführt hat.

Ich nehme auf, mische, komponiere. Ich habe mit Musikern, Bands, im Theater und mit den unaufhörlich flackernden Bildschirmen gearbeitet. Ich habe die Sprache der Technologie – Pro Tools, Dante, QLab – Kompressoren und Equalizer, analoge und digitale Mischpulte – so gut gelernt wie ein Mensch seine eigene Haut. Das sind nur Werkzeuge, nur Formen auf einer Landkarte zu etwas Tieferem, etwas Ursprünglichem.

Stille ist nicht die Abwesenheit von Klang. Sie ist der Ort, wo Klang entsteht und vergeht. Sie birgt die Form eines Liedes in sich, wenn niemand spielt. Ich lausche nach dem perfekten Schlagzeugklang, nach Gitarren, deren Konturen man sehen kann, deren Klang sich lebendig anfühlt, aus Licht und Schatten geformt. Ich lausche nach Momenten, die unwiederbringlich sind, die verblassen, bevor man merkt, dass man ihnen nachjagt.

Und wenn die Arbeit getan ist, wenn der Lärm verstummt ist, schreibe ich immer noch. Nicht nur Lieder, sondern etwas Längeres – etwas, das mich schon lange begleitet: ein Buch, das vielleicht nie geschrieben wird, mir aber trotzdem Gesellschaft leistet. Ich trage es mit mir herum, wie alles andere auch – die unvollendeten Lieder, die Klänge, die nie ihren Platz gefunden haben, die Stille, in der die Echos nicht verklingen wollen. Das ist kein Job. Es ist ein Zustand. So teile ich meine Zeit ein.

Folgen Sie mich auf Instagram

bottom of page